Straßen

Etwa zwei Drittel aller Straßen in Deutschland besitzen eine Fahrbahndecke aus Asphalt. Das sind 420.000 Streckenkilometer bei einer Gesamtlänge des Straßennetzes von rund 630.000 km. Wie eine Asphaltstraße aufgebaut ist bzw. die einzelnen Schichten zu bemessen sind, hängt von der zu erwartenden Verkehrsbelastung und den technischen Erfordernissen ab. Die Gesamtkonstruktion besteht aus folgenden Schichten:

Asphaltdeckschichten sind verantwortlich für die Sicherheit (z. B. Griffigkeit) und den Komfort (z. B. Abrollgeräusche) einer Fahrbahn. Gleichzeitig schützen sie den Straßenkörper vor dem Eindringen von Oberflächenwasser.

Asphaltbinderschichten leiten die auftretenden Schubkräfte aus Brems- und Beschleunigungsvorgängen in die unteren Schichten des Straßenkörpers weiter und vermeiden so Verformungen.

Asphalttragschichten sichern die Tragfähigkeit des Straßenaufbaus und sorgen für eine gleichmäßige Lastverteilung auf die unteren ungebundenen Schichten.

Asphalttragdeckschichten verbinden die Eigenschaften einer Asphaltdeckschicht und einer Asphalttragschicht. Sie finden Anwendung bei untergeordneten Straßen (mit geringer Verkehrsbelastung) wie Wirtschafts-, Rad- oder Gehwegen.

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