Bundesautobahn A26

Bundesautobahn A26

Bauvorhaben:
Bundesautobahn A26

Asphaltherstellung:
DEUTAG GmbH & Co. KG, NL Nord

Bauausführung:
Arbeitsgemeinschaft A26.1 Stade

Bauherr:
Bundesrepublik Deutschland

Material:

100.000 t               Asphalttragschicht CS 0/32
                                (AC 32 T S)
46.000 t                 Asphaltbinder 0/22 S PmB 45 A RC Kompaktasphalt
                                (AC 22 B S PmB 25/55-55 A)
3.800 t                   Asphaltbinder 0/22 S PmB 45 A RC 
                                (AC 22 B  S PmB 25/55-55 A)
10.000 t                 Splittmastixasphalt 0/8 S PmB 45 A Kompaktasphalt 
                                (SMA 8 S PmB 25/55-25 A)
6.500 t                   Splittmastixasphalt 0/11 S PmB 45 A
                                (SMA 8 S PmB 25/55-25 A)
7.000 t                   Asphalt-Tragdeckschicht 0/16 
                                (AC 16 TD N)

Projektbeschreibung:

Die Bundesautobahn A 26 soll künftig die Verbindung des Wirtschaftsraums Nördliches Elbe-Weser-Dreieck mit dem Großraum Hamburg sicherstellen. Nach ihrer Fertigstellung wird sie vierspurig von Drochtersen über Stade und Horneburg nach Hamburg führen und dabei die unfallträchtige Bundesstraße B73 zum Teil ersetzen. Eine spätere Anbindung an die A20 mit einer zusätzlichen Elbquerung westlich von Hamburg wird die Wege nach Schleswig-Holstein bis in den Ostseeraum hinein deutlich verkürzen. Der Regelquerschnitt der neuen Autobahn entspricht RQ 26 und weist je Fahrtrichtung eine Fahrbahnbreite von zehn Metern auf. Mit dem Bau des ersten, rund 12 Kilometer langen, Bauabschnittes zwischen Stade und Horneburg wurde bereits 2002 begonnen und am 23. Oktober 2008 endgültig für den Verkehr freigegeben.

Bei der Kompaktasphaltbauweise werden von einem Fertiger mit zwei unabhängigen Einbaubohlen zwei Schichten unmittelbar heiß auf heiß eingebaut. Dadurch entsteht ein hervorragender Verbund der beiden Schichten. Kompaktasphalt-Deckschichten können daher sehr dünn hergestellt werden, während die darunter liegende Schicht bewusst dicker ausgeführt wird. Für den zweiten, rund zehn Kilometer langen, Abschnitt zwischen Horneburg und Buxtehude existiert seit 2004 ein Planfeststellungsbeschluss.

Der dritte, etwa 3,5 Kilometer lange Abschnitt von Buxtehude über Neu Wulmstorf/Rübke bis zur Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Hamburg sowie westlich zwischen Drochtersen und der geplanten A20 befindet sich bereits in der Entwurfsphase. Die Planung des letzten Abschnittes auf Hamburger Gebiet bis Moorburg zur A7 obliegt der Freien und Hansestadt Hamburg. Die A 26 soll in Niedersachsen etwa 390 Millionen Euro kosten und im Jahr 2015 fertig sein.

 

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