Bauvorhaben: Wesertunnel im Zuge der B 437 bei Dedesdorf
Asphaltherstellung: DEUTAG NL Nord
Bauausführung: Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Westerstede
Planung: IMS Ingenieurgesellschaft
Projektbeschreibung: Im Zuge des Neubaus der B 437 wurde die Weser zwischen den Orten Kleinensiel und Dedesdorf untertunnelt. Der Tunnel, der aus 2 Röhren mit je 2 Fahrspuren besteht, soll künftig die beiden großen Regionen Niedersachsens – Weser-Ems und Elbe-Weser – verbinden.
Das Bauwerk verläuft von Westen nach Osten. Es hat einschließlich der zugehörigen Trogstrecken eine Länge von 2.600 Metern und unterquert die Weser in einer Tiefe von rund 35 Metern. Die größte Längsneigung der Gradiente beträgt hierdurch 5,0 %.
Aufgabenstellung: Die DEUTAG NL Nord als Asphalthersteller haben für dieses Projekt in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ein aktualisiertes Konzept entworfen, das optimale Gebrauchseigenschaften für eine dauerhafte Asphaltbefestigung sicherstellt und das vollständig in das Projekt übernommen wurde. Die Aktualisierung resultierte daraus, dass sich seit dem Zeitpunkt der Erstellung der Bauvertragsunterlagen im Jahr 1996 eine Vielzahl von Änderungen ergeben haben. Diese betrafen sowohl den Stand der Bautechnik im Asphaltbau als auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Schuldrechtsmodernisierungsgesetz) und die zu erwartenden Beanspruchungen im Rahmen der späteren Nutzungszeit (Jade-Weser-Port, geplante Realisierung der BAB 22).
Im Rahmen erweiterter Eignungsprüfungen wurde für die Asphaltbinder- und -deckschicht die optimale Verformungsbeständigkeit ermittelt. Für die Asphaltdeckschicht mussten zudem noch hochgriffige und helle Gesteinskörnungen gefunden werden. Auch hierbei kamen modernste Prognoseverfahren zum Einsatz.
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